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Bremen Bundesland / DEUTSCHLAND    

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Über Bremen
Das Land Bremen umfasst die beiden norddeutschen Städte Bremen und Bremerhaven. Die Besonderheit des Landes liegt in der Entfernung der beiden Städte. Die beiden Städte Bremen und Bremerhaven liegen ganze 60 km voneinander entfernt und werden durch das Bundesland Niedersachsen voneinander getrennt. Im Nordwesten Deutschlands gelegen und in das Land Niedersachsen eingebettet liegt die Stadt Bremen. Bremen ist Teil der Metropolregion Bremen-Oldenburg bzw. der Weser-Ems-Region. In dieser Region tritt Bremen als wichtiges Dienstleistungs- und Produktionszentrum der Unterweserregion auf. 60 km nördlich der Stadt Bremen befindet sich die Stadt Bremerhaven, die sich durch seine direkte Lage an der Nordsee und seinen Hafen als Seestadt auszeichnet. Bremerhaven ist dabei die größte Stadt an der deutschen Nordseeküste. Aufgrund des großen Fischereihafens und der Bedeutung der Fischerei für die Stadt Bremerhaven wird diese auch gerne als "Fishtown" und deren Bewohnerinnen/Bewohner als "Fischköppe" bezeichnet. Neben dem Fischereihafen verfügt Bremerhaven über eines der weltweit größten Containerterminals sowie ein Kreuzfahrtterminal, von dem Kreuzfahrten in die ganze Welt starten. Bremen und Bremerhaven sind durch die Weser miteinander verbunden. Die direkte Nähe beider Städte zum Wasser, der Weser, und Bremerhavens zur Nordsee sowie die Häfen prägen die maritime Atmosphäre des Landes Bremen. Umgeben vom niedersächsischen Umland wird den Bremerinnen/Bremern mit den ländlichen Strukturen zudem ein kurzer Weg in die Natur geboten. Die Geschichte der Stadt Bremen geht bis auf das Jahr 782, in dem Bremen zum ersten Mal urkundlich erwähnt wird, zurück. Bereits in den darauffolgenden Jahren wird Bremen Sitz des Bischofs und Erzbischofs.
BREMEN


Mit dem Gelnhauser Privileg (auch Barbarossa-Urkunde genannt) werden den Bremer Bürgerinnen/Bürgern 1186 von Kaiser Friedrich I. erste Freiheitsrechte verliehen. Demnach ist eine Person, die sich ganzjährig in der Stadt aufhält, nicht länger Untertanin/Untertan eines Landesherren außer des bremischen und damit frei. Im Jahr 1275 wird Lehe Marktort mit minderstädtischen Rechten, sodass erste Pläne zur Errichtungen einer Handelsstadt an der Geeste entstehen. 1303 wird das erste Bremer Stadtrecht, die "Statuten", gesichert. Im Jahr 1358 wird Bremen Mitglied der Hanse. Der Beitritt lässt den Handel und die Wirtschaft in Bremen florieren und Bremen zu einem wichtigen Handelszentrum aufsteigen. 1433 wird in Bremen mit der Eintracht die erste städtische Verfassung verabschiedet. Um 1649 wird Bremen von Kaiser Ferdinand II. das "Linzer Diplom" verliehen, welches Bremen zu einer unmittelbar freien Reichsstadt erhebt. Die Geestemündung fällt 1648 mitsamt des Erzbistums Bremen zunächst unter die schwedische Krone. Die Schweden errichten 1672 die Festung Carlsburg, die nicht lange von Bestand ist. 1719 wird die Geestemündung nach einer dänischen Besetzung an das Königreich Hannover übergeben. Im "Stader Vergleich" wird Bremen 1741 die volle Landeshoheit zugesprochen. Nach der Auflösung des Deutschen Reiches wird Bremen 1806 selbstständiger und souveräner Freistaat und damit Freie Hansestadt Bremen. Seit 1815 ist Bremen souveränes Mitglied im Deutschen Bund. Mit dem Ende der Napoleonischen Kriege setzt an der Geestemündung eine neue Phase der Stadt- und Hafengründung ein, wonach zwischen 1819 und 1821 ein hannoverscher Nothafen eingerichtet wird. Da der Hafen der Stadt Bremen durch die Übersandung der Weser zunehmend abgeschnitten wird, bedarf es unbedingt eines Hafens an der Mündung der Weser in die Nordsee. Bremen sieht dazu vor einen Vorhafen, den Bremer Hafen, auf dem ehemaligen Gebiet der Carlsburg aufzubauen. Im Jahr 1827 wird dort die heutige Stadt Bremerhaven gegründet, die vom hannoverschen in den bremischen Besitz übergeht. Es werden erste Strukturen des Landes Bremen geschaffen. Durch den Handel mit Amerika und die Massenauswanderung erfährt Bremerhaven einen Aufschwung. Mit der neuen Ansiedlung in diesem Gebiet entstehen zunehmend städtische Strukturen, die 1851 zu stadtähnlichen Rechten Bremerhavens führen. Bremerhaven steigt mit dem transatlantischen Passagierverkehr und der Zusammenarbeit mit dem Norddeutschen Lloyd zu einem wichtigen Passagierschiffhafen auf. Nach der Gründung des Deutschen Reiches 1871 tritt die Freie Hansestadt Bremen dem Bundesstaat bei und erhält eine Stimme im Bundesrat. 1920 tritt eine neue bremische Verfassung in Kraft. Diese wurde von der Nationalversammlung erarbeitet. Sie beruft zum ersten Mal eine Bürgerschaft ein. In den 1920er-Jahren vereint sich Geestemünde und Lehe zur Stadt Wesermünde. Nach den Reichstagswahlen und der Machtübernahme Adolf Hitlers wird 1933 der Bremer Senat zum Rücktritt gezwungen und die Bürgerschaft aufgelöst. Dadurch, dass der oldenburgische Ministerpräsident zum Reichsstatthalter in Oldenburg und Bremen ernannt wurde, verlor Bremen im Mai 1933 seine Selbstständigkeit. 1939 wird Bremerhaven in die Stadt Wesermünde eingegliedert. Während des Zweiten Weltkrieges werden weite Teile des Bremer Stadt- und Hafengebietes zerstört. Nach Ende des Krieges werden Bremen und Wesermünde durch alliierte Truppen besetzt und Teil der britischen Besatzungszone. 1947 wird Wesermünde schließlich in Bremerhaven umbenannt. Im selben Jahr wird Bremen, bestehend aus den Städten Bremen und Bremerhaven, selbstständiges Land in der amerikanischen Besatzungszone. Im Jahr 1947 wird in einer Volksabstimmung die Bremische Landesverfassung verabschiedet und verkündet. Seit 1949 ist die Freie Hansestadt Bremen selbstständiges Land der Bundesrepublik Deutschland.

Landkreise im Bremen
2 Landkreise im Bundesland Bremen : Bremerhaven (Kreisfreie Stadt) - Hansestadt Bremen (Kreisfreie Stadt)




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