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Sachsen Bundesland / DEUTSCHLAND    

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Über Sachsen
Das Land unter der weiß-grünen Flagge gründet seinen Ruf von jeher auf friedlichen Handel und Wirtschaft, Kultur und Geist. Kein Wunder, dass die sächsische Geschichte eher mit den blauen Schwertern des Meissener Porzellans glänzt als mit militärischen Erfolgen. Semperoper, Buchmesse, Bachfest: Für glanzvolle Höhepunkte sorgt auch die kulturelle Vielfalt des Freistaats. Beispiele dafür findet man nicht allein in den großen Zentren wie der Landeshauptstadt Dresden, Leipzig oder Chemnitz. Auch kleine Dörfer im Erzgebirge oder dem Zittauer Gebirge haben ihren unverwechselbaren Charme. Einzigartige Landschaften von der Leipziger Tieflandbucht mit ihren fruchtbaren Böden bis hin zur malerischen Sächsischen Schweiz inspirieren die Sachsen ebenso wie die vielen Touristen, die jedes Jahr den Freistaat besuchen. Immer wieder werden den Sachsen, zu denen auch Sorben, Niederschlesier und Vogtländer gehören, Reiselust und Weltoffenheit, Gemütlichkeit und Herzenswärme nachgesagt. Ungemütlich wurden die Sachsen im Jahr 1989. Was in Leipzig begann, war bald auch in Kirchen und auf den Straßen der gesamten DDR zu sehen und zu hören. Auf Plakaten, mit Lichterketten und Demonstrationszügen zeigten die Menschen friedlich, aber nachdrücklich: Wir sind das Volk! Seit der Friedlichen Revolution ist der Freistaat Sachsen auf dem Weg des wirtschaftlichen Neuaufbaus ein gutes Stück vorangekommen. Etwa ein Drittel der gesamten Wirtschaftsleistung der neuen Bundesländer (ohne Berlin) wird heute in Sachsen erzeugt. Der Aufschwung wurde bisher vor allem vom Bausektor, dem Handwerk und dem Handel getragen. Inzwischen profitiert Sachsen auch vom Wachstum in der Industrie. Dabei ist der Mittelstand zu einer tragenden Säule der Wirtschaft geworden. Eine große Chance für die Zukunft ist die zentralen Lage Sachsens inmitten eines sich erneuernden Mitteleuropa
SACHSEN


Nach der Friedlichen Revolution in Deutschland wurde 1990 auf dem Gebiet der ehemaligen DDR erneut die Länderstruktur eingeführt. Seitdem ist Sachsen wieder Freistaat. Bei der Ausarbeitung der Verfassung stützte sich der vom Landtag beauftragte Verfassungs- und Rechtsausschuss auf verschiedene Entwürfe. Den ersten legte im März 1990 die Dresdner »Gruppe der 20« vor. Wenig später trat eine Arbeitsgruppe zusammen, die unter breiter Beteiligung der Bevölkerung den »Gohrischen Verfassungsentwurf« erstellte. Er wurde von den Fraktionen der CDU und der FDP in den Sächsischen Landtag eingebracht und von der Fraktion der SPD unterstützt. Parallel dazu kam der »Leipziger Hochschullehrerentwurf« zustande, den die Fraktionen Linke Liste/PDS und Bündnis 90/Grüne unterstützten. Die heute gültige Verfassung des Freistaates Sachsen wurde am 26. Mai 1992 vom Sächsischen Landtag mit der erforderlichen Zweidrittelmehrheit angenommen. Am 5. Juni 1992 erfolgte die Verkündung der Verfassung, am 6. Juni 1992 trat sie in Kraft. Die heutigen Bewohner des Freistaates sind eigentlich gar keine Sachsen, also Nachfahren des gleichnamigen germanischen Stammes. Diese leben heute in Niedersachsen. Die Sachsen müssten, so betrachtet, eigentlich Meißner heißen. Denn die Mark Meißen ist die Wiege des heutigen Freistaates. Dort ließ König Heinrich I. im Jahre 929 eine Burg bauen, um die beginnende deutsche Besiedlung inmitten slawischen Gebietes zu sichern. Ursprünglich von germanischen, später von sorbischen Stämmen besiedelt, entwickelt sich das Gebiet im Laufe der Zeit zu einem der reichsten deutschen Länder. Mehrfach, meist in Folge von Kriegen, gewann und verlor Sachsen in großem Umfang an Territorium und Bevölkerung. Seine Regenten mussten sich nach gescheiterter Rebellion gegen den deutschen Kaiser sogar mit der Enteignung und Aufteilung ihres Reiches abfinden, trugen aber Jahrhunderte später neben der sächsischen zeitweise auch die polnische Königskrone. Ende des 19. Jahrhunderts hatte die Arbeiterbewegung in den Industriezentren des Landes eine ihrer Hochburgen. Schließlich waren es auch die Sachsen, die 1989 mit mutigen Demonstrationen in Leipzig, Plauen und Dresden den Zusammenbruch der DDR einleiteten und so den Weg zur Wiedervereinigung Deutschlands öffneten. Sachsen hat eine lange Tradition als Industriestandort und damit vielfältige Erfahrungen. Vor diesem Hintergrund bietet Sachsen für viele Branchen ideale Bedingungen. Wichtige Themen der sächsischen Wirtschaftspolitik sind die Unterstützung des Mittelstandes, die Förderung der Dienstleistungsbranche sowie Forschung und Entwicklung. Sachsen ist ein moderner und international wettbewerbsfähiger Investitionsstandort. Wer sich hier engagiert, trifft auf hochqualifizierte und motivierte Mitarbeiter, die wissen, dass unternehmerischer Erfolg Wohlstand schafft. Eine wettbewerbsorientierte, flexible Gestaltung der Arbeit zählt zu den Standards der Region. Unternehmen können von gut funktionierenden Netzwerken und einer exzellenten Forschungslandschaft profitieren. Sachsen bietet außerdem eine leistungsfähige Verkehrs- und Telekommunikationsstruktur und eine schnelle, zuverlässige Verwaltung. Unsere Referenzen sind Ansiedlungen international operierender Konzerne wie Globalfoundries, Infineon, BMW, Volkswagen, DHL, Dow Chemical, Hitachi, WICOR. Auch zahlreiche kleine und mittlere Unternehmen siedeln sich in Sachsen an und fühlen sich hier wohl. Vielfach werden umfangreiche Erweiterungsinvestitionen getätigt. Sachsen hat ein Investorenportal mit allen wichtigen Informationen über Standortfaktoren und Branchen eingerichtet. Dafür und für Ihre Anliegen im Zusammenhang mit Unternehmensansiedlungen und Erweiterungsinvestitionen steht die Wirtschaftsförderung Sachsen GmbH (WFS) als kompetenter Partner zur Verfügung

Landkreise im Sachsen
13 Landkreise im Bundesland Sachsen : Bautzen (Landkreis) - Chemnitz (Kreisfreie Stadt) - Dresden (Kreisfreie Stadt) - Erzgebirgskreis (Landkreis) - Görlitz (Landkreis) - Leipzig (Landkreis) - Leipzig (Kreisfreie Stadt) - Meißen (Landkreis) - Mittelsachsen (Landkreis) - Nordsachsen (Landkreis) - Sächsische Schweiz-Osterzgebirge (Landkreis) - Vogtlandkreis (Landkreis) - Zwickau (Landkreis)




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