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Deutschland-Wirtschaft - Nach dem Einbruch infolge der Wirtschafts- und Finanzkrise mit einem Verlust von über 5 Prozent in 2009 erholte sich die deutsche Wirtschaft in den Folgejahren wieder. 2010 wuchs das Bruttoinlandsprodukt im Vergleich zum Vorjahr um 4 Prozent, im Jahr 2011 um 3.3 Prozent. 2012 legte das reale Bruttoinlandsprodukt um 0,7 Prozent zu. Die Prognose zur Entwicklung des BIP in Deutschland sieht für 2013 ein Plus von 0,4 Prozent und für 2014 ein Plus von 1,7 Prozent vor.
Die Wirtschaft Deutschlands ist hinsichtlich des Bruttoinlandsprodukts die größte Volkswirtschaft Europas und die viertgrößte Volkswirtschaft weltweit. Beim Bruttoinlandsprodukt pro Kopf liegt Deutschland 2012 in US-Dollar gerechnet in Europa an zwölfter und international an 21. Stelle. Die deutsche Volkswirtschaft konzentriert sich auf industriell hergestellte Güter und Dienstleistungen, während die Produktion von Rohstoffen und landwirtschaftlichen Gütern nur eine geringe wirtschaftliche Bedeutung hat. Wie in anderen Ländern wurden auch in Deutschland krisenbedingt mehrere staatliche Konjunktur- und Hilfsprogramme aufgelegt. Dies führte zu einem deutlichen Anstieg der Staatsverschuldung auf etwa 80 Prozent des BIP im Jahr 2012. 2007 hatte dieser Wert noch bei etwa 65 Prozent gelegen. Die Arbeitslosenquote in Deutschland stieg während der Wirtschaftskrise nur leicht von 7,8 Prozent im Jahr 2008 auf 8,1 Prozent im Jahr 2009 an. Danach sank die Arbeitslosenquote. Sie lag im Jahresdurchschnitt 2013 bei 6,9 Prozent. Die Arbeitslosenzahl in Deutschland nahm den gleichen Verlauf. Im Jahr 2013 lag sie im Schnitt bei 2,97 Millionen. Die größten Handelspartner sind andere Industrieländer, wobei im Außenhandel insgesamt ein beträchtlicher Überschuss erzielt wird. Als weltweit konkurrenzfähigste Wirtschaftsbranchen der deutschen Industrie gelten die Automobil-, Nutzfahrzeug-, Elektrotechnische, Maschinenbau- und Chemieindustrie. Im Dienstleistungsbereich sind international die Versicherungswirtschaft, insbesondere die Rückversicherungen, bedeutend. Eine Vielzahl von weltweit bedeutenden Messeveranstaltungen, Kongresszentren, Ausstellungen sowie eine im internationalen Maßstab bedeutende Museums- und Veranstaltungslandschaft sind wichtige Grundlage von Tourismus und Reiseverkehr von und nach Deutschland. Unverzichtbar sind der Import von Energierohstoffen und fast aller anderen Rohstoffe
Nachdem die Inflation in Deutschland im Jahr 2008 mit einer durchschnittlichen Inflationsrate von 2,6 Prozent einen Höchststand der letzten Jahre erreicht hatte, sank sie während der Wirtschaftskrise deutlich und betrug 2009 lediglich 0,4 Prozent. In den folgenden Jahren stieg die Preissteigerungsrate wieder an und erreichte 2012 im Jahresdurchschnitt 2 Prozent. Die deutsche Wirtschaft basiert überwiegend auf Dienstleistungen: Im Jahr 2012 waren rund 73 Prozent der Erwerbstätigen im tertiären Sektor beschäftigt (Erwerbstätige nach Wirtschaftssektoren in Deutschland). 2012 erwirtschaftete der Dienstleistungssektor rund 70 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (Anteile der Wirtschaftssektoren am Bruttoinlandsprodukt in Deutschland). Den übrigen Beitrag leistete die Industrie. Die Landwirtschaft spielt mit einem Anteil von eineinhalb Prozent an den Erwerbstätigen und rund ein Prozent der Wirtschaftsleistung volkswirtschaftlich kaum eine Rolle. Deutschland war in den Jahren 2003 bis 2008 die exportstärkste Nation der Welt (?Exportweltmeister?), wurde jedoch 2009 von China abgelöst und erreichte 2010 nur den dritten Platz hinter den USA. Die Exporte aus Deutschland im Jahr 2012 hatten einen Wert von rund 1.100 Milliarden Euro. Die Importe nach Deutschland fielen im gleichen Jahr mit etwa 909 Milliarden Euro etwas geringer aus. In der Handelsbilanz von Deutschland war somit ein Export-Überschuss von rund 190 Milliarden Euro zu verzeichnen. Deutschland ist die größte Volkswirtschaft in der Europäischen Union (EU) und die viertgrößte der Welt. Mit dem höchsten Bruttoinlandsprodukt (BIP) und der größten Einwohnerzahl in der EU ist Deutschland der wichtigste Markt in Europa. Das BIP liegt bei 2407,2 Milliarden Euro (2009). Neben international agierenden Konzernen bildet der Mittelstand den Kern der deutschen Wirtschaft. Rund 70% aller Beschäftigten arbeiten in mittelständischen Unternehmen Wichtige Branchen sind Automobilbau, Maschinenbau, Elektrotechnik, Chemie, Umwelttechnologie, Feinmechanik, Optik, Medizintechnik, Bio- und Gentechnologie, Nanotechnologie, Luft- und Raumfahrt, Logistik Deutschland ist ein attraktiver Standort für ausländische Investoren. Die 500 größten Firmen der Welt sind präsent, insgesamt rund 45000 ausländische Unternehmen. Ausländische Direkt- investitionen (Bestand 2007): 630 Milliarden US-Dollar und verfügt es über eine hoch entwickelte und dynamisch wachsende Infrastruktur. Das Schienennetz umfasst rund 41000 km, das Straßennetz 230000 km. Das Land hat eins der weltweit modernsten Telefon- und Kommunikationsnetze




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